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Drum nur den Gruß
Ein Tag der Wonne ist mir heut' erschienen,
Der Tag, der einst Dir, Teure, gab das Leben;
Drum will ich ihm mit ganzem herzen dienen,
Und was dies fühlt, in Worten wiedergeben.
Doch ach! fürwahr, es wär' ein groß Erkühnen,
Der Liebe Glut und meines Herzens Streben
- Und wenn mir selbst Apollo's Sterne schienen -
In einem Sang getreulich Dir zu geben.
Wo ist das Wort, das treu vermag zu schildern
Ein einziges von allen sel'gen Bildern,
Die Liebe schuf mit göttergleichem Triebe?
Drum nur den Gruß, als treuer Liebe Zeichen,
Laß Dir vereint mit einer Bitte reichen!
"Beglück' auch ferner mich mit Deiner Liebe."
Die Festtage des
Lebens, 1856
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