Geburtstagsreim für Freunde


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Gelegenheitsgedichte und Vorträge zum Geburtstag als Reim für Freunde


An einen Freund oder eine Freundin

In immer schnellerm Fluge enteilt das Rad der Zeit,
Bis zu entschwundnen Jahren ein neues Jahr sich reiht,
Bis an des Tages Marken wir wieder sinnend stehn,
An dem zuerst die Strahlen des Lichtes wir gesehn.
Zurück schau'n wir dann prüfend auf den durchmessnen Lauf,
Dann rollen wir den Schleier vergangner Tage auf,
Und Bilder, längst verblichen, und Werke, längst vollbracht,
Stehn vor dem Auge wieder in neuer Farbenpracht,
Vergang'ner Wonnen denket noch einmal still das Herz,
Es denkt mit leisem Beben auch wohl an manchen Schmerz!

Auch Du stehst an den Marken des neuen Jahres heut,
Dein Auge auch blickt sinnend auf die Vergangenheit.
O, möge süß und labend wie milder Sternenschein
Mit ihren reichen Bildern Dir die Erinnrung sein!
Sie zeige Deinem Blicke ein heitres Eden nur,
Und einen Himmel, strahlend im herrlichen Azur.
Und glänzt in Deinem Auge dann eine Träne auch:
Es rief sie ja die Freude empor mit mildem Hauch!

Die Deinen alle reihen sich liebend heut um Dich,
In jedem Auge spiegelt die reinste Freude sich;
Aus allen Herzen schwingen sich im vereinten Chor
Die heißen Segenswünsche zum Ewigen empor!
Und Er, der ja so gerne erhört ein brünstig Flehn,
Er blickt gewährend nieder aus seinen ew'gen Höhn,
Er sendet seinen Engel, daß der mit Mut und Kraft
Belebend Dich durchbringe zur fernern Pilgerschaft,
Daß alle Sorgen schwinden, die jetzt Dein Herz bedräun,
Daß Du mit heiterm Auge Dich kannst des Lebens freu'n!

Zu all' den reichen Bildern, die Dir Erinnrung beut,
Und zu den heißen Wünschen, die Liebe Dir geweiht,
Nimm auch zu diesem Tage dies Blatt aus meiner Hand -
Es künden seine Worte nur was mein Herz empfand!

Die Festtage des Lebens, 1856


Alle Wünsche für Dein Glück!

Fühlt vom heißen Freudendrange
Sich ein Menschenherz durchglüht,
Wir die Freude zum Gesange
Und der Jubel wird zum Lied,
Und im innigsten Ergusse
Wird das Herz so groß, so weit. -
So zum frohen Liedergruße
Treibt auch mich die Liebe heut!

Wenn im Leben hart und strenge
Dich bedrohte das Geschick,
In dem heitern Reich der Klänge
Fandest Du stets Trost und Glück;
Und zog in das Herz Dir wieder
Freude dann und Frieden ein:
Bei dem Klange süßer Lieder
Fühltest Du sie doppelt rein.

Drum in diesen schönen Stunden
Wo so heiß die Herzen glühn,
Alles, was wir tief empfunden,
Ströme aus in Melodie'n,
Alle Wünsche für Dein Leben,
Alle Wünsche für Dein Glück! -
Und Erfüllung wird gegeben
Jeglichem von dem Geschick!

Die Festtage des Lebens, 1856


Ein Tag des Glücks

Und wieder in der Stunden flücht'gem Tanz,
Gleich einem Traume, ist die Zeit entschwunden,
Und wieder hat in Deinen Lebenskranz
Als neue Blüte sich ein Jahr gewunden.
Die Tage, sie entfliehn so windesschnell,
Gleich welken Blättern, die vom Baum sich lösen.
Heil Dir, wenn jeglicher Dir sonnenhell
Ein Tag des Glücks, der Freude nur gewesen.

Und hat von Dir auch seinen schweren Zoll
Des Lebens dunkler Genius genommen,
Und blieb auch Dir nicht fern der Schmerz, dann soll
Ein neues Jahr, ein besseres Dir kommen;
Nicht eines nur, nein, eine reiche Zahl
Von Jahren soll das Schicksal Dir gewähren,
Und jegliches von ihnen soll der Strahl
Der Freude und des reichsten Glücks verklären!

Die Festtage des Lebens, 1856


Reich sei an Glück

Im Stundenglas verrinnt der letzte Sand;
Ein Jahr schwand wieder hin in Deinem Leben!
Es wehen rauh die Stürme durch das Land,
Von Schnee und Eis ist rings die Flur umgeben;
Doch in den Herzen flammt ein heil'ger Brand,
Denn alle sind in Liebe Dir ergeben;
Ein Wunsch durchbebt sie, wie die Zeit entschwand:
Dein Herz soll Glück und Freude nur durchbeben!

So nah'n wir Dir! - Ob rings auch in der Welt
Chaotisch oft die Kräfte sich verwirren,
Was uns so fest mit Dir verbunden hält,
Läßt unsre Herzen wanken nicht und irren,
In einem Wunsch eint Aller Wunsch sich heut:
Reich sei an Glück bis zu der fernsten Zeit!

Die Festtage des Lebens, 1856


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