Geburtstag von Freunden


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Gelegenheitsgedichte und Vorträge zum Geburtstag an Freunde


An einen Freund

Laut schalle Lust
Festlicher Klänge!
Muntre Gesänge,
Strömt aus der Brust!
Strömt und verkündet,
Was und verbündet,
Liebebewußt!

Ehret den Mann
Der uns zur Freude
Vor Jahren heute
Sein Werk begann,
Der alle Herzen
Mit Freundesscherzen
Treu sich gewann.

Herrlich im Strahl
Sonnigen Lebens,
Künftigen Strebens,
Glänzt sein Pokal.
Liebe, die holde,
Füllt ihn mit Golde,
Segnet das Mahl.

Darum herbei
Lachende Kränze!
Fröhliche Tänze
Lust walte frei!
Denn wo die Güte
Liebend erblühte,
Jauchzet die Treu!

Die Festtage des Lebens, 1856


Nimm den verdienten Kranz

Nimm den verdienten Kranz von Eichenzweigen,
Den Liebe heut Dir und Verehrung beut;
Die Eiche ist des deutschen Mannes Zeichen,
Das Bild des Ruhms, der Treu' und Biederkeit.

Sanft schlingt der Epheu sich um deutsche Eichen,
Dem Mädchen gleich, das treu dem Mann sich weiht;
Und muß die Eiche auch dem Sturme weichen:
Stürzt auch der Epheu, der den Sturm nicht scheut.

Er ist das Sinnbild edler Frauenliebe.
Die selbst im Ungewitter stets besteht,
Und mit der Eiche lebt und untergeht. -

Freund! Dich beglücken diese sel'gen Triebe,
Drum soll der Myrthenzweig, den wir Dir bringen,
Sich um die Eiche, um den Epheu schlingen!

Die Festtage des Lebens, 1856


An einen Freund mit einem Becher

Willst Du erlaben Dich an Wein,
An diesem Sorgenbrecher,
Willst eine Stunde Du allein
Der seligen Erinnrung weihn,
Dann fülle diesen Becher!

Es wird sich wie durch Zaubermacht
Die bleiche Wange röten,
Manch liebes Bild aus dunkler Nacht
In reicher wunderbarer Pracht
Dir vor die Seele treten.

So wird er Dir zum Talisman,
Zu lindern alle Schmerzen,
Zu lösen jeden schweren Bann.
Nimm ihn zu diesem Tage an
Mit Wünschen, treu vom Herzen!

Die Festtage des Lebens, 1856


An einen fernen Freund

Mein Freund, wie fern Du mir auch sei'st,
Doch werd' ich ungebunden
Dir nahe sein mit Herz und Geist
In diesen schönen Stunden;
Mit Dir in das, was Dich betrübt,
Mich trauernd zu versenken,
Und derer, die Du heiß geliebt,
In Liebe zu gedenken.
Der Lieb' und Freundschaft schönes Band
Kann Zeit und Raum nicht trennen;
Dich hab ich Bruder stets genannt,
Und will Dich stets so nennen.
Reich' mir die Hand, wie fern Du sei'st!
Fühl' meine Pulse schlagen!
Verbunden bleiben Herz und Geist
Bis zu den fernsten Tagen!

Die Festtage des Lebens, 1856


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