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Reich sei an Glück
Im Stundenglas verrinnt der letzte Sand;
Ein Jahr schwand wieder hin in Deinem Leben!
Es wehen rauh die Stürme durch das Land,
Von Schnee und Eis ist rings die Flur umgeben;
Doch in den Herzen flammt ein heil'ger Brand,
Denn alle sind in Liebe Dir ergeben;
Ein Wunsch durchbebt sie, wie die Zeit entschwand:
Dein Herz soll Glück und Freude nur durchbeben!
So nah'n wir Dir! - Ob rings auch in der Welt
Chaotisch oft die Kräfte sich verwirren,
Was uns so fest mit Dir verbunden hält,
Läßt unsre Herzen wanken nicht und irren,
In einem Wunsch eint Aller Wunsch sich heut:
Reich sei an Glück bis zu der fernsten Zeit!
Die Festtage des
Lebens, 1856
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