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An eine Freundin
Heut, wo so Viele liebend Dir
Die reichsten Blumen streuen,
Vergönne auch, Du Teure, mir
Dir meinen Wunsch zu weihen.
So heiter, wie Dir heut, so rein,
Die Freude tritt entgegen,
Soll stest Dein ganzes Leben sein,
Und so voll Himmelssegen!
Und jeden Wunsch, den für Dein Glück
Du hegen wirst im Stillen,
Den soll ein gütiges Geschick
Auch liebend gleich erfüllen.
Dies sei mein Wunsch! und was ich hier
Dir wag' zu überreichen,
Das nimm mit Güte an von mir
Als meiner Achtung Zeichen!
Die Festtage des
Lebens, 1856
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